Hyeonyoung Lee erforscht malerische Prozesse in Bezug auf die beim Malen entstehenden Klänge und macht diese als akustische Bilder erfahrbar. Die Klänge ihrer Soundmalerei erweitern bei den Rezipient:innen ihrer Werke die Wahrnehmung von Malerei. In einem weiteren Werkkomplex schreddert die Künstlerin ihre früheren Gemälde und rekonstruiert diese zu neuen Formen. Während ihrer Residenz im Kunsthaus Mitte Oberhausen entstand die Arbeit "Der verloreneVogel“, mit der bewegliche Objektformen das Haus als suchendes, lebendiges Gegenüber erscheinen lassen.Mit"Oberhausen Orchester"hat sieeine Komposition aus Erinnerungen, Zeichnungen und Geräuschen der Bürger:innen geschaffen. Gemeinsam entfalten diese Arbeitenein erweitertes Verständnis von Malerei als einklang-und körperbasiertes System.